Oldenburger Geschichte Teil 1

Oldenburger Geschichte Teil 1 – urkundlich das erste Mal erwähnt

 

Die Gründung bis Mittelalter – Oldenburger Geschichte

Oldenburger Geschichte bzw. die Verortung begann im 7. oder 8. Jahrhundert, man kann die Reise zurück nur schätzen, da archäologische Ausgrabungen in der Nähe des heutigen Marktplatzes, um genauer zu werden nördlich und südlich davon kleine Siedlungen von Bauern fanden.

Im heutigen Gebiet des Osthafens zwischen Hemmelsbäker Kanal und Gewerbegebiet fand man bei Bauarbeiten im Jahr 2007 Holzstämme, die Ringförmig angelegt wurden. Daraufhin konnte man feststellen, dass die Ringwallanlage in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts erbaut wurde. Genaue Zahlen benennen, die Jahre 1032 und 1042.

Schriftlich wurde der Ort erstmals im Jahre 1108 erwähnt, ab diesem Zeitpunkt wurde damals das uns jetzt bekannte Oldenburg als Aldenburg urkundlich festgehalten. Einen kurzen Zeitsprung später bedachte man sich auch schon der günstig gelegenen topographischen Lage und so erbauten die Grafen eine Wasserburg, die widerum rasch zur Einnahmequelle funktioniert wurde. Es wurden Zölle erhoben und zu Kriegszeiten gab es kein Durchkommen, da die fünf Durchgänge versperrt wurden. Man sah sich als Mittelpunkt und veranlasste, die Wasserburg als Verwaltungsmittelpunkt der Grafschaft darzustellen, was zur Folge hatte, dass das Umland kurz danach folgend besiedelt wurde. Zum größten Teil waren es Angehörige der in der Verwaltung arbeitenden Menschen, die dort einen neuen Lebensplatz fanden. Das dazu gehörige originale Pergament ist im Besitz des  Oldenburger Stadtarchivs, geschrieben in niederdeutscher Schrift, was heutzutage wohl die Wenigsten lesen können. Zur urkundlichen Besiegelung waren Graf Konrad 1. von Oldenburg, seine Brüder, Söhne und Neffen anwesend, so zeigen es die Siegel.

Oldenburg ist... historisch

1294 wurde nahe der Hunte am östlichen Stadtrand das Kloster Blankenburg gegründet und erbaut. Das Bauwerk diente ausschließlich Dominikanerinnen des Augustiner – und Predigerordens.

1345 die Siedlung hieß mittlerweile offiziell Oldenburg und lag im Erzbistum Bremen, Graf Konrad 1. verlieh Oldenburg seinerzeit das Stadtrecht. Um die Stadt zu sichern wurde ein breiter Stadtgraben gebaut und die Befestigung der Wasserburg wurde verbessert. Es gab fünf Stadttore, die den Zugang nach Oldenburg gewährten. Man hat in der Gegenwart bisweilen das Gefühl, das sich daran wenig geändert hat, wenn man unsere Hauptverkehrsadern, die in die Stadt hinein- und hinausleiten befährt. Bemerkenswert ist, der Grundriss der Burg ähnelte einem Wappenschild: Im Westen liegend das Everstentor, weiter im Nordwesten das Haarentor, weiterführend im Nordosten das Heiliggeisttor, anschließend das Stautor und abschließend im Süden das mächtige Dammtor. Das Dammtor welches zwei Flankenrundtürme und eine Zugbrücke innehatte, bestimmte, wer und was über den Stadtgraben in die Anlagen kam oder auch nicht. Diese Architektur besiegelte auch die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Oldenburg.

Oldenburg ist... urban

Graf Christian von Oldenburg wurde im Jahr 1448 König von Dänemark und im Jahr 1450 König von Norwegen, er hatte im Jahr 1457, die weitere Ehre auch noch König von Schweden zu werden. Heute würde man ihn als Workaholic beschreiben, was ihm insgesamt wohl nicht reichte, er übernahm 1460 die Herzogschaft von Schleswig und die Grafschaft von Holstein. Das Grafenhaus gewann über diese Schritte eine starke überregionale Bedeutung, genau diese hatte zu späteren Zeitpunkten erhebliche Auswirkungen auf die Stadt, diese Ergebnisse konnten nach dem Tod des letzten Grafen Anton Günther dargestellt werden.

Wer ausführlicher in die Zeit 14.-16. Jahrhundert eintauchen möchte, besucht folgende Seite.

 

 

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